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4. Treffen der Freunde und Förderer von Kongo Social-Care e. V.

Eine mittlerweile liebgewordene Tradition führte am Samstag, den 9. März 2019 wieder einmal 20 Freunde und Förderer des Vereins Kongo Social-Care e. V. im Saal der Gemeinde St. Josef in Krefeld-Traar zusammen. Petra Birnbrich und Ulla Bienert, die beiden Traarer Gastgeberinnen, begrüßten die TeilnehmerInnen ganz herzlich und bedankten sich bei allen, besonders aber bei denen, die eine weitere Anreise auf sich genommen hatten, um am Jahrestreffen teilzunehmen.

Freunde und Förderer von KSC e. V.

Bei Kaffee und Kuchen stellten sich die Anwesenden zunächst einmal vor, erzählten wie sie Pater Badi OP kennengelernt hatten, und warum sie sich mit dem Verein Kongo Social-Care e. V. verbunden fühlen. In dieser Vorstellungsrunde wurde sehr schnell deutlich, was die Anwesenden miteinander verbindet. Dabei steht bei nahezu allen die persönliche Bindung und die sehr persönlichen Erfahrungen mit Pater Badi OP im Vordergrund. Und darauf basiert schließlich bei allen ihr Engagement für die Hilfsprojekte von Kongo Social-Care e. V. Dazu zählt in erster Linie die Unterstützung der Klinik in Durba, im Nordosten des Kongos. Aber auch die Übernahme von Patenschaften hat an Zuspruch gewonnen.
Leider musste sich Michael Mevissen aus dem Vorstand von Kongo Social-Care e. V. wegen Krankheit kurzfristig entschuldigen. Normalerweise obliegt es ihm bei dem Treffen einen kurzen Geschäftsbericht abzugeben. Als vorrangigste Aufgabe steht die Sanierung der Klinikgebäude in Durba an. Durch den massiven Termitenbefall sind die Gebäudeteile in einem extrem schlechten Zustand, der die Unterbringung von Patienten ebenso der medizinischen Gerätschaften zu einem großen Problem werden lässt. Die Überlegung zur Abhilfe der mittlerweile katastrophalen Zustände sieht die schrittweise Erneuerung der Klinik vor, und zwar in der Weise, dass die Holzelemente Stück für Stück durch Ziegelsteine ersetzt werden. Die Maßnahme ist sehr kosten- und zeitintensiv, weil die Ziegelsteine alle per Hand geformt und anschließend gebrannt werden müssen. Eine Vorstellung von diesem Vorgang wurde durch entsprechende Fotos am Ende der Veranstaltung vermittelt. Das derzeit geringe Spendenaufkommen erleichtert den Sanierungsprozess allerdings nicht wirklich.
Um im Bild zu bleiben, gab es dann aber in der Tat den sogenannten „Tropfen auf den heißen Stein“. Frau Birnbrich und Frau Abdullah-Zade konnten Pater Badi OP aus der diesjährigen Sternsingeraktion einen Spendenbetrag von 1.000,00 Euro für die Klinik in Durba überreichen. Mit großer Freude bedankte sich Pater Badi OP für den „Tropfen“, der für kongolesische Verhältnisse beileibe nicht nur ein Tropfen ist. Dieser Betrag wird insbesondere für die medizinische Versorgung auf der Mutter-Kind-Station eingesetzt.

Malutzki, Birnbrich, Pater Badi OP und Abdullah-Zade

Außerdem wurde über das gespendete historische Feuerwehrfahrzeug für die Klinik in Durba berichtet, das seit Januar 2019 in der Werkstatt wegen technischer Defekte steht. Das Feuerwehrfahrzeug wurde komplett demontiert, um neue oder gebrauchte Einsatzteile zu installieren. Ebenfalls wurde das Fahrzeug für 20 Sitzplätze ausgebaut. Alle Reparaturen und die Modernisierung des Autos sind mit erheblichen Kosten verbunden. Die kongolesischen Automechaniker haben sich viel Mühe gegeben, um das Auto wieder funktionstüchtig zu machen. Das Feuerwehrauto kann eine große Chance für die Entwicklung unseres Projektes vor Ort bedeuten, und deshalb ist es auch aller Mühe wert.
In diesem Jahr bot das Treffen über die bekannten Inhalte hinaus die Gelegenheit zur Gratulation. Zum einen konnte die Runde Pater Badi OP nachträglich zu seinem Silbernen Priesterjubiläum gratulieren, das er im Februar in seiner Pfarrei Liebfrauen in Bochum feierte. Zum anderen galt es, Ehepaar Masa zur Ehrenmitgliedschaft im Verein Kongo Social-Care e. V. zu gratulieren. Aufgrund einer privaten Einladung verspätete sich das Ehepaar Masa leider und traf nur noch auf das „Aufräumteam“ im Traarer Gemeindesaal. Das war ein bisschen bedauerlich, gratuliert wurde trotzdem. Tröstlich, dass zu diesem Zeitpunkt das nächste Jahrestreffen in Traar längst beschlossene Sache war. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Ehepaar Masa, Bienert und Pater Badi OP

Zum Abschluss versammelten sich die Freunde und Förderer von Kongo Social-Care e. V. zum gemeinsamen Foto und Gebet, um Gott zu danken und sich unter den Schutz der Gottesmutter durch die Tage der Fastenzeit zu stellen.


Auf ein Wiedersehen 2020 in Traar!


Ulla Bienert

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