Unsere Mitglieder

Auf dieser Seite lernen Sie „Unsere Mitglieder“ kennen und mit ihnen den Verein Kongo Social-Care e. V. Unsere Mitglieder werden Ihnen exemplarisch erzählen, warum sie sich im Verein engagieren und welche Ziele ihnen besonders wichtig sind. 


Vorsitzender

Pater Dr. Dr. Jean-Bertrand Madragule Badi OP

Was hat mich dazu bewegt, ein „Kongo-Projekt“ 2004 zu gründen und mich dafür so zu engagieren? Die dramatische und katastrophale Lage nach dem Zweiten Kongokrieg von 1998 bis 2003 hat mein Herz berührt. Die Kirchen waren die einzigen Institutionen, die über eine funktionierende Infrastruktur verfügten. Ich konnte an der Universität Bonn nicht unbesorgt promovieren, während ein malariakrankes Kind stirbt, weil sich seine Eltern keine medizinische Versorgung leisten können. Ich konnte mich nicht unbedenklich und mit Freude vergnügen, wenn ich weiß, dass eine schwangere Frau im Kongo die Geburt ihres Babys nicht überlebt, weil es für sie keine ausreichende medizinische Betreuung gibt. Das war und ist noch heute trauriger Alltag in der Demokratischen Republik Kongo. Und deshalb habe ich mich im Juli 2004 entschieden, das Kongo-Projekt ins Leben zu rufen, und 2014 gründete ich den Verein Kongo Social-Care e. V., um die bedürftigen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen.


Lars Stank

In der Demokratischen Republik Kongo ist die Säuglings- und Müttersterblichkeit sehr hoch, immer wieder treten unter der Bevölkerung teils tödliche Infektionskrankheiten auf, viele Menschen im Land haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Derartige Missstände werden hierzulande von den Medien zu selten beleuchtet. Daher ist es in meinen Augen auch so wichtig, dass gemeinnützige Organisationen wie der Kongo Social-Care e. V. gegen diese Probleme vorgehen und unser Bewusstsein dafür schärfen. Zudem kann ich mir gerade in diesem Verein sicher sein, dass die Unterstützung auch wirklich dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.


Leandro Antonio Alves Alvarez

Ich habe beschlossen, den Verein Kongo Social-Care e. V. zu unterstützen, weil ich dadurch direkt etwas bewegen kann. Da wir von Spenden abhängig sind, ist selbst die kleinste Geste ein Beitrag zur Veränderung. Und ich mache mit, denn wenn man nicht den Versuch unternimmt, die Welt zu verbessern, verschwendet man nur seine Zeit.


Monika Daniel und Arthur Siering

Mein Name ist Monika Daniel, wohne in Anrath, bin Rentnerin und habe “endlos viel Zeit“. Immer schon wollte ich mich karitativ betätigen, habe aber nie das Richtige gefunden. Da lernte ich durch meine Freundin, Pater Badi und sein Krankenhausprojekt kennen. Dieses Projekt schien mir Hand und Fuß zu haben.

Was mich vor allen anderen einnahm war der Gedanke, dass sich die Arbeit lohnt und kein Geld in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert. Das war eigentlich der Hauptgrund, dem Verein beizutreten. Die Arbeit und die Zeit sind gut investiert. Sie geben mir Zufriedenheit und den Menschen im Kongo die so nötige Hilfe.

Mein Name ist Arthur Siering (auch Rentner) und bin aus den gleichen Gründen wie meine Frau – Monika Daniel – dem Verein Kongo Social-Care e. V. beigetreten.

Auch ich sehe in der Zugehörigkeit zum Verein eine sinnvolle Aufgabe, Pater Badi in seinem Wirken zu unterstützen. Ich unterstütze den Verein Kongo Social-Care e. V., da es mir wichtig ist, etwas von dem Glück, welches ich jeden Tag erfahren darf, zu teilen.


Tanja Knaab

Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie Strom, sauberes Trinkwasser, eine medizinische Grundversorgung fehlen in der Demokratischen Republik Kongo. Diese Güter sind jedoch gerade für die Hilfsbedürftigsten, Kinder und Kranke überlebenswichtig. Nur so können Impfungen garantiert und medizinisches Equipment betrieben werden. Mit dem Beitrag des Kongo Social-Care e. V. soll die Lebenssituation der Menschen im Kongo verbessert werden und ich freue mich, durch meine Mitgliedschaft ein Teil dieser Unterstützung zu sein.


Linda Bani

In meinem Beruf bin ich täglich von Kindern umgeben. Ihr ehrliches Lachen, ihre grenzenlos scheinende Energie und die Neugier und Unvoreingenommenheit, mit denen Sie neuen Dingen und Menschen begegnen, sind es, die mich täglich in meiner Arbeit antreiben und motivieren.

Vor einiger Zeit las ich einen Bericht über ein kongolesisches Krankenhaus, das notdürftig medizinisch ausgestattet ist und sich überwiegend durch Spenden am Leben erhält. Insbesondere erwähnt wurde die Entbindungsstation, in der - zumindest für den westlichen Teil der Welt - unzumutbare Bedingungen herrschen. Die Einheimischen dort sind hingegen dankbar für das, was sie vorfinden und vor allem für jede helfende Hand, die sich ihrer annehmen. Es heißt: „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ - ich spreche von einem Neugeborenen, dessen Mutter die Geburt nicht überlebte, das unterernährt ist, übersät von offenen Hautstellen und nicht heilen wollenden Wunden. Die Aussichtslosigkeit und Verzweiflung im Gesichtsausdruck vieler Säuglinge aber war es, die mir, selbst Mutter eines 6 Monate alten Sohnes, klar machte: Ich möchte mich für bessere Bedingungen in Krankenhäusern der Demokratischen Republik Kongo engagieren. Kongo Social-Care e. V. verfolgt dieses Ziel als eines von vielen.

Letztlich gründet die Entscheidung für diese Initiative aber auf einem positiven Bauchgefühl – schließlich gibt es viele gemeinnützige Vereine, auf die man bei seiner Suche trifft.


Barbara Baranowska

In meiner Arbeit als Heilpädagogin treffe ich Menschen, die auf die Hilfe der anderen angewiesen sind, damit es ihnen gut gehen kann und ihr Leben eine Qualität bekommt. Die tägliche Begegnung mit diesen Menschen sensibilisiert mich besonders für ihre Nöte und Bedürfnisse. Durch meine Arbeit versuche ich, ein adäquates, bedürfnisorientiertes Angebot für sie zu schaffen.

Die prekäre Situation der bedürftigen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, vor allem der Mangel in der gesundheitlichen Versorgung sowie die Einschränkung bei den Bildungschancen, haben Pater Badi und mich bewogen, gemeinsam im Jahr 2004 ein Kongo- Gesundheitsprojekt ins Leben zu rufen. Über die Jahre mit der Unterstützung von Action Medeor e. V. und vielen Spendern mit großzügigem Herzen konnten wir das Projekt ausbauen und die gesundheitliche Versorgung vor Ort deutlich verbessern. Auf diesem Hintergrund entstand der Verein Kongo Social-Care e.V.. Der Begriff Care verweist darauf, dass wir in unserer globalen Gesellschaft aufeinander bezogen sind, für andere Sorgen tragen sollen und ihre Bedürfnisse wahrnehmen. Hier beinhaltet diese Botschaft den Appell, dass wir angesichts der Not der Anderen nicht gleichgültig bleiben und über die Grenzen hinaus bereit sind, unsere Herzen auf die Belange der kongolesischen Brüder und Schwerstern zu öffnen. Ich freue mich als Mitgründerin und Schriftführerin, einen kleinen Beitrag für den Verein leisten zu dürfen.


Hannah Risse

Ich unterstütze das Kongo-Projekt, weil

ich von der bisherigen Arbeit und den Erfolgen sehr fasziniert bin. Ich habe das Projekt über Pater Badi OP kennengelernt, da es die Möglichkeit für mich gab dort eine Famulatur in der Entbindungsstation der Klinik Brauhardt zu absolvieren; leider hat dies aus mehreren Gründen noch nicht geklappt. Ich habe jedoch sehr viel über Kongo Social-Care, e. V. erfahren und bin begeistert, was bisher dort geleistet wurde und unterstütze daher das Projekt. Außerdem hoffe ich immer noch, dass sich irgendwann doch die Gelegenheit bietet, das Projekt vor Ort kennenzulernen und die Menschen dort zu unterstützen.


Veronika und Gregor Baumeister

Wir wohnen in Krefeld, Gemeinde St. Hubertus. Dort haben wir Pater Badi OP kennen und schätzen gelernt.

Sein Projekt „Kongo Social-Care“ muss einfach unterstützt werden, die vielfältigen Gründe dafür sind in der Vorstellung der Spender eingehend beschrieben worden und brauchen durch uns keine weiteren Ergänzungen.

Besonders gefreut hat uns, dass unsere Gemeinde einen Teil des Erlöses aus dem Weihnachtsbasar 2017 für dieses Projekt einsetzen konnte. Wir hoffen, dass es wiederholt werden kann.