Ich unterstütze das Projekt

Seit 2004 unterstützen viele Menschen unser Kongo-Projekt. Ihre Motivation und Ihr Engagement sind unterschiedlich. Auf dieser Seite wird darüber berichtet, warum es den Menschen wichtig ist, das Kongo-Projekt zu unterstützen. 


Kinder säen Hoffnung für die Menschen im Kongo

Einmal im Jahr sieht es in unserer Kirche fast wie an Ostern aus, wenn die ganzen Speisen gesegnet werden. Hier vorne liegen Dinge, die uns das Jahr geschenkt hat. Es sind Geschenke der Natur, wie Obst und Gemüse, Brot, Getreide und es sind Geschenke die wir von Menschen bekommen haben oder Geschenke, die wir uns selbst gegeben haben. Dinge, die wir gelernt haben z. B. und die unser Leben reicher machen und unseren Horizont erweitern. Für all das möchten wir in diesem Gottesdienst – am 5. Oktober 2014 – Danke sagen.

Und noch jemand ist hier, der uns Danke sagen möchte. Ihr kennt ihn vielleicht noch – Pater Jean-Bertrand M. Badi OP. Er war am Anfang der Fastenzeit bei uns und hat uns von dem Land erzählt, woher er kommt. Wir haben viele tolle Dinge gemacht, damit Pater Badi OP Geld bekommt, um den Menschen in seiner Geburtsheimat Kongo-Kinshasa zu helfen, ihr habt Suppe, Popcorn und Selbstgemachtes in der Pfarre verkauft, Autos gewaschen und was sonst noch alles. Im Sommer war er dort und hat geschaut, was er mit dem Geld dort alles machen kann. Jetzt ist er heute hier und feiert mit uns den Danke-Gottesdienst, den Erntedankgottesdienst. Denn Ernte ist das, was man bekommt, wenn man etwas ausgesät hat. Davon will uns Pater Badi nachher erzählen.

Pater Badi hat sich bei den Kindern ganz herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 1.040,35 € bedankt, die er verantwortungsvoll in die Herbert-Brauhardt-Klinik und in den Gesundheitsstationen im Kongo einsetzt. Diese Spende, sagt er, sorgt für die Beschaffung von Medikamenten und notwendigen medizinischen Geräten sowie Equipments für die Entbindungsstation. Und er betont: „Eure Solidarität bedeutet vor allem Hoffnung für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo. Ihr habt mit eurer Spende die Hoffnung für die bedürftigen Menschen im Kongo gesät“.

Sr. Jordana Schmidt OP

Familienleiterin

Bethanien Kinderdorf Schwalmtal-Waldniel 


Ich unterstütze das Projekt weil,

Dominikaner und Dominikanerinnen die Aufgabe haben - die Liebe Gottes zu verkündigen. Wie kann man das besser tun als durch ganz tatkräftige Hilfe da, wo es am Nötigsten ist. Das ist die beste Predigt.

Obwohl mein Mitbruder Pater Badi OP hier in Deutschland lebt und wirkt, vergisst er seine Brüder und Schwestern im Kongo nicht.

Sein Projekt soll wachsen, das wünsche ich ihm und den Menschen im Kongo. Damit medizinische Hilfe kein Luxus für die Reichen bleibt!

Unterstützen sie ihn mit einer Spende!

Ihre Schwester Jordana Schmidt OP

Kinderdorfmutter

Dominikanerin von Bethanien 

Lebenslauf Sr. Jordana OP

Sr. Jordana Schmidt (*6. März 1969 in Grevenbroich) ist Mitglied der Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen von Bethanien, Erziehungsleiterin im Bethanien Kinderdorf Schwalmtal-Waldniel bei Mönchengladbach und war eine der Sprecherinnen des Wort zum Sonntag.

Sr. Jordana Schmidt OP ist gelernte Kinderkrankenschwester, Diplom-Heilpädagogin und System- und Familientherapeutin. 1990 trat sie in ein Zisterzienserinnenkloster ein und wechselte 1994 zu den Dominikanerinnen von Bethanien. Ab 1997 absolvierte sie ein Studium der Diplomheilpädagogik an der Katholischen Fachhochschule Köln und ließ sich zur System- und Familientherapeutin (DGSF) ausbilden. Von 2002 bis 2012 arbeitete Schwester Jordana als Erziehungsleiterin im Kinder- und Jugenddorf Schwalmtal-Waldniel, in dem ca. 90 Kinder und Jugendliche in allen Altersgruppen betreut werden. Seit 2012 ist sie nicht mehr Erziehungsleiterin, sondern lebt als Kinderdorfmutter in einem der Häuser. Von 2006 bis 2010 war sie eine der Sprecherinnen des Worts zum Sonntag in der ARD. Im Herbst 2011 reiste sie mit dem Fernseh-Moderator Rainer Maria Jilg durch die Türkei, den Libanon, Libyen, das Westjordanland und Israel. Die dreiteilige Fernsehdokumentation wurde im März 2012 im ZDF-Digitalkanal ZDF.kultur und auf 3sat ausgestrahlt, ein Jahr später erschien auch das Buch „Auf einen Tee in der Wüste: 11 000 Kilometer bis Jerusalem“.

Sr. Jordana Schmidt OP

Kinderdorfmutter

Bethanien Kinderdorf Schwalmtal-Waldniel 


Ulla Bienert

Ich unterstütze das Kongo-Projekt, weil

der Kongo, in persona Pater Jean-Bertrand M. Badi OP, nun tatsächlich ein zweites Mal meinen Lebensweg kreuzt. Kann das Zufall sein?

Bereits mehr als 30 Jahre habe ich den Aufbau einer Schule in Kinshasa begleitet. Dafür war ebenfalls eine persönliche Begegnung ausschlaggebend. Damals wie heute haben mich die Beschreibungen der schwierigen Lebensbedingungen, vor allem für die Kinder, tief berührt und veranlasst, zu überlegen, welchen Beitrag ich leisten kann, um ein wenig an der Verbesserung der Lebensumständen mitzuwirken.

Mein Engagement wurde bzw. wird gestärkt, weil ich die Verantwortlichen der Projekte kenne, und darum sicher weiß, dass jede finanzielle Unterstützung und jede Sachleistung ihren Weg zielgerecht findet.

Ich ermuntere Sie herzlich, sich auch für das Kongo-Projekt zu engagieren.


Petra Birnbrich

Ich unterstütze das Kongo-Projekt.

Pater Badi hat mir und unserer Gemeinde in den zwei Jahren seines pastoralen Mitwirkens viel gegeben und die frohe Botschaft im wahrsten Sinne des Wortes vermittelt.

Angesteckt von seiner gelebten Fröhlichkeit und dem unermüdlichen Engagement für seine Geburtsheimat möchte auch ich am Projekt Kongo Social-Care e. V. mitwirken und besonders zum Wohle der Kinder meine Fähigkeiten einbringen.


Bernward Plenker

Pater Badi OP hat in der Zeit seines Wirkens in den Gemeinden der Pfarre St. Christophorus in Krefeld die Herzen vieler erobert. Seine unkonventionelle und fröhliche Art der Messführung war ansteckend; Lachen – in unseren Breiten sonst eher den Predigten rund um Karneval vorbehalten – gehörte bei ihm zum Programm. Geradezu mitreißend waren die beiden Gottesdienste nach kongolesischem Messritus.

Bewegt von der sehr emotionalen Verabschiedung in seinem letzten Gottesdienst in der Gemeinde Herz-Jesu am 31. Mai 2015 bin ich unmittelbar danach zur Sparkasse “gepilgert“ um einen Betrag an Kongo Social-Care e. V. zu überweisen und war völlig perplex, als Pater Badi OP am nächsten Tag vor unserer Haustür stand um sich zu bedanken. Das war nämlich unser erster persönlicher Kontakt gewesen und eine Art Türöffner im doppelten Sinne, denn in diesem Moment reifte der Entschluss Kongo Social-Care e. V. dauerhaft zu unterstützen. 

Die Saat dazu wurde allerdings schon sehr viel früher gelegt: während einer längeren beruflichen Station in Südafrika im Jahre 1989 bin ich sehr direkt mit den Lebensumständen in den Townships von Soweto und Alexandra konfrontiert worden, die dort unmittelbar erlebte Armut einerseits und der herzliche persönliche Kontakt zu Menschen aus den Townships andererseits haben mich geprägt und motiviert, Projekte in Afrika zu unterstützen. 

Am Kongo-Projekt schätze ich besonders, dass mit – an europäischen Maßstäben gemessen – überschaubaren Beträgen sehr viel bewegt und erreicht werden kann.